Freizeit ist kostbare Zeit!

Ich war eigentlich immer einer von der Sorte, die auf den letzten Drücker gelernt haben. Selbst bei meinen Abiturprüfungen hielt ich es nicht für sonderlich ratsam viel dafür zu tun, geschweige denn sogar schon weit im voraus zu lernen. Dementsprechend sind sie natürlich zum Teil auch ausgefallen, aber ich war dennoch zufrieden.

Nun im Studium hat sich das Blatt etwas gewendet. Nachdem Nina im letzten Jahr trotz Schwangerschaft einen astreinen (1,3!) Abschluss hingelegt hat, muss ich ja nun nachziehen … :) aber nicht nur das – hier geht es um meine und um die Zukunft meiner Familie. Ich will dafür sorgen können, dass ich gut für meine Frau und Kinder sorgen kann und dafür brauche ich selbstverständlich einen Job. Und mit gutem Abschluss gestaltet sich natürlich auch die Jobsuche wesentlich einfacher. Ist ja auch alles irgendwie logisch. Was bedeutet das für einen Last-Minute-Typen wie mich? Ich muss(te) diese Gewohnheit abschalten und mich voll und ganz auf die Prüfungen und aufs Lernen konzentrieren. Und das nicht nur eine Woche vorher.

Ist mir das gelungen? Jetzt, wo die ersten schriftlichen Prüfungen vorbei sind, geht es mir oft so, dass ich mir etwas hilflos vorkomme und ein schlechtes Gewissen habe, da ich nicht mehr an den Büchern sitze … ich denke also, dass das ein gutes Zeichen ist. :)

Letzte Woche (oder ist das rein rechnerisch sogar schon vorletzte Woche gewesen?) am Dienstag und Mittwoch (3.+4.) war es dann so weit – die IHK-Prüfungen standen vor der Tür. Ein Wahnsinn! So viele junge Menschen auf einem Haufen, die eine Prüfung machen müssen, habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Dienstag morgen habe ich die Prüfung für Marketingkonzeption geschrieben. Es ging hierbei um einen Kaffeehersteller, der nun einen Espressoautomaten auf den Markt bringen wollte. Und ich muss sagen, dass mir nach der Prüfung ein riesen Stein vom Herzen gefallen ist. Was hatte ich für eine Angst vor dieser Prüfung und dann ist sie wirklich super gelaufen! Mittwoch ging es dann weiter mit „Wirtschaft & Soziales“, sowie „Umsetzung und Steuerung von Marketingkonzepten“. Wie man an den Titeln schon merkt, waren das sehr allgemeine, zum Teil auch mathematische Aufgaben, die gelöst werden mussten. Auch hier war ich nach den Prüfungen zufrieden und warte nun gespannt auf die Endergebnisse. Am 29. Juni darf ich dann zur mündlichen Prüfung und wenn dann alles gut läuft, bin ich offiziell ein „Kaufmann für Marketingkommunikation“.

Zurzeit bin ich auf der Suche nach meinem Diplomarbeitsthema, die ich dann ab Juni schreiben werde. Es ist einfach ein Wahnsinn, wie schnell die Zeit doch vergeht. Ehe ich mich umsehen kann, wird mein Studium vorbei sein und ich werde in die Arbeitswelt einsteigen. Im Moment ist das alles noch sehr ungewiss und ich bin schon gespannt, wo es uns hin verschlagen wird. Jetzt gerade habe ich wieder eine Heimwehphase, in der ich absolut keine Lust mehr auf Berlin habe. Aber wie ich mich kenne, wird diese Phase auch wieder weggehen … mal sehen – wo auch immer es hingeht, ich freue mich drauf!

Doch hauptsächlich kümmere ich mich jetzt um meine Familie bzw. genieße die freie Zeit, die wir im Moment miteinander haben. Zwar finde ich, dass ich neben der Lernerei die Familienzeit auch gut mit ein koordiniert habe, aber dennoch war die gemeinsame Zeit in den letzten Monaten, besonders auch durch die „GKP“, eher eingeschränkt.

Und Familienzeit ist doch einfach die schönste und besonderste Zeit – deshalb sage ich jetzt auch schon wieder tschüss. Drückt mir die Daumen für den 29.6. und kümmert euch jetzt gefälligst auch um eure Lieben! Los, los, los! :)

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