Birth: Reloaded

Ich hatte hoch und heilig versprochen, den Blog nun mit Artikeln zu füllen und ihn aktiver zu gestalten. Und was ist … nichts passiert, doch es gibt einen Grund: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch waren wir im Krankenhaus, da Ninas Fruchtblase plötzlich geplatzt ist. Von daher war seitdem noch nicht wirklich Zeit mein Versprechen einzuhalten. Doch hier ist nun mein Anfang, auch wenn es ein „ungeplanter“ Artikel ist, also keiner von denen, die ich schon im Kopf habe. Aber da eine Geburt etwas so großartiges und wunderbares ist, gebührt ihr ein Artikel, bevor ich über andere Dinge schreibe.

Eigentlich war es ganz witzig, Nina musste am Montag ins Krankenhaus, da sie seitdem überfällig war und sie so dort einen Pflichtbesuch machen musste. Dort stellte sich heraus, dass sie schon erste Wehen hatte, von denen sie aber nicht allzu viel merkte. Immer mal ein bißchen, aber sehr unregelmäßig und kaum schmerzhaft, was letztendlich dazu führte bzw. nicht dazu führte, dass etwas passierte. Die Nacht von Montag auf Dienstag war dann für mich sehr lang und ich konnte auch nur mit einem Auge zu schlafen, da ich die ganze Zeit dachte, es könnte gleich los gehen. Natürlich ist nichts passiert und so ging ich müde in die Uni, wartend auf einen Anruf, dass es nun endlich los geht. Doch der blieb aus. Als wir dann abends vor dem Fernseher saßen und nicht damit rechneten, dass noch etwas passieren würde, ging es dann plötzlich los. Nina fühlte eine Art „Knacks“ und dachte, der Kleine hätte seinen Arm gebrochen und musste aufs Klo. Als sie aufstand merkte sie dann, dass sie irgendwie nass zu sein scheint und realisierte dann, dass ihre Fruchtblase geplatzt ist. :) Nun ja, also hieß es – ab ins Krankenhaus. Das erreichten wir dann um 22:30 Uhr, wo die normale Untersuchung und noch ein wenig rumlaufen auf uns wartete. Nach einer kurzen Weile ging es dann in den Kreißsaal, der von der Hebamme schon vorbereitet worden war. Nach ca. 5-10 Minuten ging es dann plötzlich schon los … Nina fing an zu pressen.

Die Hebamme war glaub ich genauso überrascht, wie ich, dass es nun alles so schnell ging. Zeit für irgendwelche Schmerzmittel war nun nicht mehr und dann nach ein paar Presswehen um 0:43 Uhr erblickte Mathis Paul Franz das Licht der Welt.

Es war wieder total faszinierend für mich, wirklich ein Wunder was da passiert! Ich kann nur jedem (angehenden) Vater empfehlen, dieses Wunder mitzuerleben. Es lohnt sich wirklich!

Mathis ist 53 cm groß und wiegt 3820 Gramm. Ist also etwas größer als sein großer Bruder es war. Joschua scheint bisher sehr fasziniert von seinem kleinen Bruder zu sein, will ihn immer anfassen, wenn auch sehr rabiat. Mama und Mathis geht es gut, sie freuen sich schon, endlich nach Hause zu kommen.

Ich bin gespannt, was die nächsten Tage und Wochen hier zu Hause so bringen, wie es wohl alles klappen wird mit zwei Kindern. Irgendwie wird es schon gehen. Hoffentlich. :) Mal gucken.

Fotos von dem Süßen sind hier zu finden: http://flic.kr/s/aHsjvSFzAP

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