Keeeb calm and carry on – ein Rückblick der SNMUC, dem Social Secret Networking Event in München

Letzte Woche am Mittwoch (23.01.2012) hatte ich die Möglichkeit beim zweiten Social Secrets Event, dem Social Network Munich, dabei zu sein. Nachdem nun gut 1,5 Wochen vergangen sind, hatte ich genug Zeit, das Event vollständig sacken zu lassen und habe es immer wieder mal Revue passieren lassen und werde dies nun auch schriftlich tun:

Laut Gästeliste kündigten sich vor dem Event ca. 600 Leute an – die Mainburk fasst wohl bis zu 700 Leute und es war wirklich brechend voll. Ob nun tatsächlich 600 Leute da waren, wage ich zu bezweifeln, aber ich ziehe dennoch meinen Hut vor Daniel und Severin, die hier bei ihrem zweiten Event die Anwesenheitszahl mindestens verdoppeln, wenn nicht sogar verdreifachen konnten.

Dass die beiden Eventplaner wohl selbst nicht mit so einem großen Ansturm gerechnet hatten, zeigte sich in der Wahl der Location sowie die zeitliche Planung. Ich war schon vorher überrascht, dass ich als Redner nur eine Viertelstunde vor Einlass zum Technikcheck kommen sollte, hatte aber Vertrauen in die beiden Jungs. Wie es dann aber natürlich wie immer kommen muss, gab es auch hier einige technische Probleme (wofür Daniel und Severin aber auch nichts können, wenn ich das richtig mitgekriegt habe), die letztendlich zu ein wenig Verspätung führte, was natürlich super ankam … :D

https://twitter.com/BroadlySocial/status/294143135846649856

Als dann alle drin waren, wurde es meiner Meinung nach aber zu keiner Zeit langweilig, die Leute hatten sich schnell gefunden, es wurde gequatscht, wenig getwittert und man konnte viele neue Kontakte knüpfen – genauso soll es ja auf so einem Event sein, der persönliche Austausch soll im Vordergrund stehen!

Irgendwann gingen dann auch die Vorträge los und hier muss gesagt werden, dass die Social Secret Jungs noch ein wenig an ihrem Konzept feilen müssen, denn ich mag nicht der Akustik und Location allein die Schuld für die nicht vorhandenen Zuhörer geben. Sicherlich hatte auch das etwas damit zu tun, dass man sich als Redner kaum durchsetzen konnte, aber das war nicht alles. 10 Minuten klingt nach verdammt wenig, wird in so einem Ambiente aber sehr schnell sehr lang, noch schlimmer wird es dann, wenn es gleich insgesamt 40 Minuten werden. Und wenn man dann mit einem Vortrag anfängt, der über Netzwerke, Gehirne und Bäume handelt (sorry Christoph, ist bestimmt ein mega-spannender Vortrag, aber hier passte er einfach nicht rein) und mit einem englischsprachigen Vortrag weitermacht, hat man die Zuschauer sofort verloren.

https://twitter.com/BroadlySocial/status/294163452367360000

Dennoch muss ich den anderen drei Mitstreitern meinen Lob aussprechen, die wirklich alle konsequent und souverän durch ihre Vorträge gezogen sind und sich vom lauten Geschnatter der „Zuhörer“ nicht aus der Ruhe haben bringen lassen. Mit dabei waren Christoph Bauer von Cap Gemini, Aygul Zagidullina von Google+ und Eva Lutz als Social-Media-HR-Fachfrau.

Social Secrets - Social Network Munich @ Meinburk

Sebastian Franz bei Social Secrets: Foto: derEVENTfotograf

Ich hatte dann als Vierter und Letzter die undankbare Aufgabe ein letztes Mal die Aufmerksamkeit zu erhaschen und die Leute für Keeeb zu begeistern. Eine spontane 15-minütige Pause vor meinem Vortrag machten das ganze dann doch leichter. Die Musik ging an, die Leute durften sich „offiziell“ wieder austauschen und mussten dann „nur“ noch 1x 10 Minuten zuhören. Insgesamt bin ich unter den gegebenen Umständen sehr zufrieden mit meinem Vortrag. Ich hatte das Gefühl, dass ich zumindest einen Teil der Leute für mich gewinnen konnte und hatte danach noch viele interessante Gespräche – und dass obwohl ich in München den HSV als den besten Verein der Welt in meiner Präsentation erwähnte. ;)

So muss ich sagen, dass das Networking prima war – ich habe viele interessante neue Leute kennengelernt und einige digitale Kontakte endlich mal persönlich treffen können.

Inwiefern man das Konzept nun überdenkt, ist Sache der Social Secrets Jungs. Ob nun weniger Vorträge, andere Location, früher mit den Vorträgen anfangen, begrenzte Teilnehmeranzahl oder räumliche Trennung (Networking/Vorträge) – ich bin mir sicher, dass sich Daniel und Severin schon jetzt die Köpfe zerbrechen und freue mich auf das dritte Event. Ich finde wirklich, dass die beiden tolle Arbeit geleistet haben und möchte euch auch nochmal über diesen Weg meinen Dank aussprechen, für ein super Event und für die Einladung!

Ich bin mir sicher, dass ihr aus euren Fehlern lernen werdet und bin gespannt, was ihr beim nächsten mal präsentiert!

UPDATE: webdj.tv war während des Events mit Kamera unterwegs und hat ein kleines Video zusammengestellt, auf dem auch ich zu bewundern bin:

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