15 Euro Rabatt auf das Amazon Kindle und 5 Gründe, warum man zuschlagen sollte

Ich schrieb es bereits auf Twitter und auch auf Facebook: Noch bis zum 25. März gibt es bei Amazon auf alle Kindles 15 Euro Rabatt. Nun gibt es viele eReader, Tablets und auch über’s Smartphone kann man ja lesen und da stellt sich die Frage, warum man sich nun unbedingt ein Kindle holen sollte.

Vor ein paar Wochen schrieb Andre Sternberg auf seinem Blog über den Kindle und wieso er sich dagegen entschied. Ich kommentierte daraufhin, wieso ich den Kindle gut fand, da ich einer der Personen war, die ihm vor Kindle-Kauf dazu geraten hatten. Nun fiel mein Kommentar so lang aus, dass ich mir dachte, dass doch genau jetzt ein super Zeitpunkt wäre, diesen Kommentar als Blogpost zu verfassen.

Welche verschiedenen Kindle-Versionen gibt es denn überhaupt?


Da gibt es zum Einen den ganz normalen Kindle (normalerweise 79 Euro) – Amazon bezeichnet ihn als „unseren kleinsten und leichtesten eReader mit WLAN“. Diese Version habe ich und werde auch darüber schreiben.

 

Dann gibt es den Kindle Paperwhite (normalerweise 129 Euro), den Amazon mit „Höhere Auflösung, schärfere Kontraste, Paperwhite-Touchscreen mit integrierter Beleuchtung und WLAN“ beschreibt. Dies wäre meine Wahl, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Diesen gibt es dann auch noch in einer 3G Version (normalerweise 189 Euro).

 

Und dann gibt es noch das Kindle Fire (normalerweise 159 Euro) sowie das Kindle Fire HD (normalerweise ab 199 Euro), die aber keine eReader sondern vollwertige Tablets sind, weshalb ich mich bewusst dagegen entschieden habe.

 

Wie schon erwähnt, war bei mir letztendlich der Preis das ausschlaggebende Kriterium, wer es sich leisten kann, sollte aber meiner Meinung nach lieber zum Paperwhite greifen, da es hier für einen kleinen Aufpreis eine bessere (integrierte) Beleuchtung sowie einen Touchscreen gibt – gerade letzteres bewahrt viele vor einer doch klein/großen Umstellung.

Doch was sind nun die konkreten Punkte, die mich zum Kindle-Liebhaber machen?

  1. Ich habe kein iPad oder sonstiges Tablet. Somit schleppe ich nicht noch ein Device mit mir rum. (War einer der Contra-Punkte von Andre) Mein iPhone ist in der Hosentasche, Macbook, Kindle und Notizblock ist in meiner normalen Tasche. Nimmt nicht viel Platz weg und ist weitaus praktischer als noch ein Buch in der Tasche zu haben.
  2. Die Bedienung ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich hab mich schnell dran gewöhnt und zum Stöbern auf Amazon geh ich dann eh meist an den Rechner – das würde ein Touchdisplay (wahrscheinlich) auch nicht ändern. Und zum Umblättern der Seite brauche ich kein Touch, da ist mir der Knopf an der Seite glaub ich sogar noch lieber.
  3. Das Display. Den ganzen Tag starre ich auf einen Bildschirm, ob nun iPhone oder Mac. Und das ist auch ok. Aber dann will ich nicht auch noch beim Lesen zum Entspannen auf einen normalen “Monitor” gucken, mir fällt sehr langes, intensives Lesen am Bildschirm einfach schwerer. Auf dem Kindle habe ich nicht das Bildschirm-Feeling, das Display ist wie eine normale Buchseite. Das gefällt mir. Es geht nicht auf die Augen, es ist nicht anstrengend, lange und intensiv darauf zu starren. Es strahlt mir nicht mega hell ins Gesicht. Es ist halt wie ein Buch. Das ist auch einer der Punkte, weshalb ich mich gegen ein Kindle Fire entschieden habe.
  4. Ich kann darauf nur lesen. Nichts anderes. Ich weiß, dass wenn ich ein iPad oder meinetwegen auch Kindle Fire hätte, dass ich diese nicht zum Lesen nutzen würde. Wenn ich dann lesen wollte, würde ich dann doch immer wieder abgelenkt, Mails checken, mal kurz auf Twitter oder FB gehen o.ä. Da habe ich wohl nicht die Disziplin für, vielleicht haben andere das Problem nicht. Mit dem Kindle konzentriere ich mich aber vollkommen aufs Lesen. Das iPhone aus der Tasche zu holen, um etwas zu checken, bedeutet dann schon wieder mehr Aufwand, den ich nicht so schnell eingehe, wie wenn ich nur kurz einen Knopf drücken müsste. Wenn ich also z.B. in der Bahn sitze, lese ich auch tatsächlich, nehme mir bewusst die Zeit zum Lesen und genieße das Lesen somit weitaus mehr. Ich war noch nie wirklich eine Leseratte, habe aber so das Lesen für mich entdecken können und lese weitaus mehr. Das wär mit nem iPad nicht passiert. Da würd ich wahrscheinlich immer noch genauso wenig lesen.
  5. Leichtigkeit und Größe find ich super. Es liegt super in der Hand, ist kaum spürbar vom Gewicht her und ist die für mich perfekte Lesegröße. Außerdem hält der Akku wirklich ewig. Ich besitze das Ding seit Weihnachten und habe es bisher vllt 2 oder 3 mal aufladen müssen. Bildschirmbeleuchtung hat mir bisher nicht großartig gefehlt. Bin aber eh mehr der Bahn-Leser oder habe im Bett ein Nachtlicht oder die iPhone-Taschenlampe an.

Meine Empfehlung lautet also ganz klar: Kaufen, ausprobieren und wenn es doch nicht gefällt, einfach innerhalb zwei Wochen zurückschicken. ;)

P.S.: Und wer noch ein gutes Buch sucht, sollte sich unbedingt „Geh nie alleine essen! und andere Geheimnisse rund um Networking und Erfolg“ von Keith Ferrazzi holen – ein wirklich tolles Buch, das ich vor ein paar Monaten von Nico Lumma empfohlen bekam, als es kostenlos bei Amazon angeboten wurde.

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9 Antworten zu “15 Euro Rabatt auf das Amazon Kindle und 5 Gründe, warum man zuschlagen sollte

  1. Liebster Sebastian,

    danke für deine Ausführungen. Tatsächlich gehöre ich auch zu den Menschen, die sich gegen ein solches Gerät (bislang) entschieden haben, aber

    1) besitze ich schon Tablets, die ich nicht nutze.

    2) Ich habe das Gefühl beim Lesen auf dem Bildschirm längst nicht so viel aufzunehmen wie beim Lesen von Papier.

    3) Ein Buch zu lesen einfach auch ein habtisches Erlebnis ist: Du siehst ja, was du schon gelesen hast und ein dickes Buch zuzuschlagen ist irgendwie auch ein kleines Highlight.

    Kannst du das so halbwegs verstehen?

    • Na klar kann ich das verstehen, auf die ersten beiden Punkte kann ich allerdings kontern:

      1) Einen eReader nutzt du ganz anders als Tablets, denn sie sind nur zum Lesen da. Wenn du eh schon viel liest, wirst du auch automatisch den eReader nutzen, auch wenn du sonst kein Tablet-Fan bist.

      2) Das geht mir genauso – und genau das war auch einer meiner Gründe, weshalb ich mich für den Kindle entschieden habe, denn hier habe ich das Gefühl, auf Papier zu lesen und nehme genauso viel auf, wie beim Lesen eines „echten“ Buches. Im Gegensatz zu Tablets fühlt sich der Kindle überhaupt nicht wie ein Bildschirm an, sondern wirklich wie ein Buch in der Hand!

      3) Da kann ich nichts gegen sagen, dieses Erfolgserlebnis wirst du mit einem Kindle natürlich nicht so intensiv haben, das stimmt. Ich glaube auch nicht, dass Bücher und Papier aussterben werden und fände es schade, wenn das passieren würde. Aber für mich persönlich gibt es einfach mehr ausschlaggebende Pro-Kindle-Punkte, die das Buch-Zuschlagen-Erlebnis wett machen.

  2. Ich habe auch schon seit einiger Zeit an den Kauf des paperwhite gedacht. Aber das neue Tolino, wessen Ecosystem weniger geschlossen wie das von Amazon ist, scheint ein verdammt gute Alternative zu sein.

    • Ja, stimmt, wenn da nicht das schreckliche Design wäre. Ok, der Kindle ist auch keine Schönheit aber rein von den Bildern her finde ich den Tolino ein totales No-Go! Ich müsste ihn mal in der Hand halten um mir ein genaues Bild davon zu machen.

  3. Ich bin seit meinem letzten Urlaub auf überzeugt vom Kindle. Man spart so unheimlich viel Gewicht und Platz und hat die Möglichkeiten Noitzen etc. zu machen. Das ist schon ein gutes Feature bei Sachbüchern. Man sieht ja auch, wo andere „unterstrichen“ haben – Crowd reading ;-)

    Spannend finde ich auch, dass zum Beispiel die Kindle iPhone App sich ja auch mit dem Kindle synct, so dass man immer an der richtigen Stelle weiterliest, egal mit welchem Device.

    • Ja, das mit dem Syncen fiel mir vorhin auch noch ein – danke für den Hinweis! Werd ich nochmal als Update-Punkt dazuschreiben. Das Tolle ist, das gilt nicht nur für iPhone, sondern auch für iPad, Android, sowie Windows und Mac – das heißt, ich kann wirklich auf jedem Device weiterlesen und bin nicht auf das eine Gerät beschränkt. Siehe: Alle Kindle Lese-Apps

      Und auch „Crowdreading“ ist ein guter Punkt – nutzt du die Notizen denn tatsächlich? Machst du dir welche und liest auch die der anderen?

      • Das iPhone war hier exemplarisch gemeint ;-) Ich habe bisher „nur“ die Notizen anderer in meinem aktuellen Buch gesehen und war ganz fasziniert – da geht einiges, wenn man das konsequent weiter denkt…auch in der Werbung vielleicht… ;-)

    • Nicht? Dann solltest du den Artikel nochmal ganz genau durchlesen, denn ich finde schon, dass ich ziemlich klar geschrieben habe, wieso ich das Kindle dem iPad (Mini) vorziehen würde. ;)

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